Spiele für den Junggesellinnenabschied

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Im Gegensatz zu früher, als vor der Hochzeit nur der Junggesellenabschied gefeiert wurde, ist der Junggesellinnenabschied heutzutage kaum mehr von den Hochzeitsbräuchen weg zu denken. In der Regel ziehen die Freundinnen nach umfangreicher Planung der Veranstaltung mit der Braut durch die Städte, wo von dieser verschiedene Aufgaben zu bewältigen sind.  Planung und Ablauf des Junggesellinnenabschieds sind heutzutage oft genauso umfangreich wie der Polterabend oder die Hochzeitsspiele selbst.

Polterabend und Junggesellinnenabschied

Während der klassische Polterabend noch oft direkt vor der Hochzeit oder am Wochenende davor veranstaltet wird, wird der Junggesellinnenabschied schon auch einmal in zeitlich größerem Abstand ausgerichtet. Man sollte aber bei der Planung die Persönlichkeit der Braut berücksichtigen – der Junggesellinnenabschied soll ja Spaß machen und nicht in schlechter Erinnerung bleiben. Für die Gestaltung des Junggesellinnenabschieds gibt es unbegrenzte Möglichkeiten, Vorschläge und Ideen sind im Internet und in Büchern zu finden.

Anders als beim Polterabend, an dem Freunde und Familie zusammen kommen, gilt es beim Junggesellinnenabschied Passanten mit einzubeziehen und zusätzlich dazu vielleicht etwas Geld zu sammeln, das zusätzlich für die Ausrichtung der Hochzeitsfeier verwendet wird. Um sich von den anderen Passanten abzuheben ist es üblich, dass die Teilnehmerinnen des Junggesellinnenabschieds das gleiche T-Shirt tragen, in der Regel mit einer typischen lustigen Aufschrift, oder einem anderen gemeinsamen Outfit, auch hier gibt es je nach Phantasie die originellsten Ideen. Oft wird die Braut also etwas verkaufen, zum Beispiel Passantinnen gegen eine Spende die Nägel lackieren, ihr Lieblingslied vorsingen, aus der Hand lesen oder Passanten fotografieren und versuchen ihnen die Fotos zu verkaufen oder es wird versucht Selbstgebackenes an den Mann oder die Frau zu bringen.

Die Braut ist gefordert

Es ist auch möglich, dass die Braut selbst Aufgaben erfüllen muss zum, Beispiel Stationen, die für ihren Zukünftigen in der Stadt wichtig waren und sind (Kindergarten, Schule, Ausbildungsstätte) aufsuchen und dort eine Gedenkplakette anbringen, Quizfragen zum bisherigen Leben des Bräutigams beantworten oder  auch in einem Laden Namensschilder herstellen. Es lässt sich auch organisieren, dass die Braut in einer Konditorei einen Kuchen verzieren muss. Beliebt sind auch Aufgaben, bei denen sich die Braut von anderen Männern verabschieden muss, zum Beispiel mit Küssen, für die natürlich bezahlt werden muss, oder die Braut muss einen Retter finden, der sie aus einer unangenehmen Situation befreit.

Bild: panthermedia.net Arne Trautmann